Tintenfische


Sie sind hochentwickelt, turboschnell und werden — je nach Art — bis zu 17 m lang!

Seit Jahrmillionen bevölkern diese räuberischen Weichtiere alle Meere der Welt. 

Charakteristisch sind die mit Saugnäpfen ausgestatteten Fangarme am Kopf und der mantelartige 

Rumpf mit dem „Tintensack". Grundsätzlich unterscheidet man drei Gruppen: 

 

Kalmare, zehn Fangarme (inklusive zwei Tentakeln), schlanker, 20-40 cm langer Mantel, 

hinten beidseitig mit dreieckiger Flosse. 

 

Sepien, zwei lange Fangarme und acht kurze Mund-Arme, ovaler, 30-50 cm langer Mantel mit Flossensaum. 

 

Oktopus, acht Fangarme, rundlicher, sackförmiger Rumpf, 40-300 cm lang.

 

In der Tiefsee gibt es sogar Arten mit Abmessungen bis zu 17 m. 

Der Bedarf an Tintenfischen, besonders an Kalmaren, steigt weltweit enorm an, 

da sie als Bestandteile von Fertiggerichten und asiatischer Kost im Trend liegen.

 In Deutschland werden sie meist tiefgefroren oder als Convenience-Produkte angeboten, 

zum Beispiel in Form von Ringen oder Tuben, aber auch in Konserven und Salaten. 

Gebraten, gegrillt oder frittiert ist ihr bissfestes Fleisch ein schneller, eiweißreicher 

Leckerbissen.

 

 

 

entnommen aus FISCH ( Was Sie schon immer wissen wollten)

eine Broschüre der Fisch Informationszentrums